Anti-Stressbälle für Kinder – worauf es ankommt

Nicht nur Eltern, sondern auch Kinder leiden heutzutage unter Stress. Durch die gestiegenen Anforderungen unserer Gesellschaft wird Stressabbau auf für Kinder immer relevanter, schon im Kindergarten und in den ersten Schulklassen werden Übungen wie autogenes Training oder Meditation erlernt. Dies geschieht aus gutem Grund, wir können davon ausgehen, dass die Stressbelastung für Kinder und andere Gruppen der Bevölkerung weiter zunehmen wird

Kinder spielen im Wasser
So schön kann Stressreduktion sein

In der Regel benötigen Kinder keine Stresstoys wie Stressbälle oder Wutbälle. Kinder sollten sich auf Spielplätzen, mit Freunden und beim Sport im Verein austoben. Die ältere Generation kann das sicher bestätigen, Stress war für Kinder nie ein Thema, nach der Schule wurde auf dem Acker oder im Wald gespielt bis es dunkel wurde. Nach dem Bau von Verstecken, Sandburgen der anderen tollen Dingen waren wir so erschöpft, dass Stress gar keine Option war. Und genau hier liegt das Problem der heranwachsenden Generation, immer mehr Menschen ziehen in die großen Städte, da es hier Jobs gibt. Neben Jobs gibt es in Großstädten aber nicht weiter viel was für Kinder geeignet wäre um Stress abzubauen. Von Feldern oder Wäldern ist weit und breit keine Spur. Schon jetzt wissen 34,48% der Drittklässler nicht mehr wo die Milch herkommt: „Aus dem Supermarkt!“ wird immer häufiger als Antwort gegeben.

Stressbälle als Bewegungsersatz?

Kann ein einfacher Stressball also als Bewegungsersatz dienen? Nein! Auf keinen Fall kann so etwas essentielles wie Bewegung durch einen Schaumstoffball substituiert werden. Bewegung ist nicht nur für den Abbau von Stress besonders wichtig, sondern schult auch die Fähigkeit mit unterschiedlichsten Situationen umzugehen, die motorischen Fähigkeiten und natürlich auch den Muskelaufbau. Wer in der Kindheit bei der Bewegung zu kurz kommt, der hat es im Erwachsenenleben oft noch deutlich schwerer in Form zu bleiben.

Was kann ein Antistressball also bewirken? In Situationen in denen wenig Bewegung möglich ist, kann ein Stressball für Abhilfe schaffen. Durch die Stimulation der Motoneuronen kann die Konzentration erhöht werden. Kinder neigen jedoch häufig dazu, sich zu sehr auf die kleinen Bälle zu fixieren und verlieren dann ganz das Interesse an anderen Aufgaben. In der Regel eignen sich Stressbälle für Schulkinder ab dem zweiten Schuljahr, hier haben die meisten Kinder genug motorische Fähigkeiten entwickelt um sich neben dem Bearbeiten des Balles noch auf andere Dinge konzentrieren zu können.

Stressball im Klassenraum – verboten

In den meisten Klassenräumen sind Stressbälle nicht gerne gesehen. Statt die Konzentration zu fördern, sorgen die kleinen Bälle im Klassenraum laut vieler Lehrer eher für vermehrte Ablenkung. Schnell fällt so ein Ball mal auf den Boden und lenkt auch andere Kinder ab – und natürlich wollen andere Kinder dann auch einen Quetschball ihr eigen nennen. Alles in Allem sind Stressbälle für den Einsatz im Klassenraum also denkbar ungeeignet. Jedoch bedeutet das nicht, dass die für Kids gänzlich ungeeignet sind. Zuhause können sich die kleinen Bälle ganz hervorrangend eignen um während der Hausarbeiten die Konzentration zu erhöhen, probieren sie es doch mal aus.

Schultafel und Quetschball
Stressball in der Schule

Darauf müssen Sie beim Kauf achten

Generell gibt es beim Kauf von Stressbällen nicht viel zu beachten. Auf Plattformen wie Amazon lassen sich die kleinen Bälle unter der Kategorie Spielzeuge erwerben. Doch die Haltbarkeit von Stressbällen spielt eine entscheidende Rolle. Wollen sie nicht schon bald neue Exemplare kaufen müssen, achten sie bei den Bewertungen auf die Haltbarkeit. In der Regel ist PU-Schaumstoff das Material der Wahl, hiermit kann nicht mehr viel schiefgehen. Auch ein ansprechendes Design kann helfen die Akzeptanz der Bälle zu fördern. Nicht selten kommen Bälle mit lustigen Grimassen bei Kindern besser an als die schnöden Alternativen. Für sportbegeisterte Kinder gibt es auch Varianten im Design von Basketbällen oder sogar Baseballs. Vielleicht wird ja so noch in dem ein oder anderen Kind dann das Interesse und die Begeisterung für eine tolle Sportart geweckt.

Spielendes Kind
Champ!