3 Simple Tricks für den Stressabbau – keine Hilfsmittel nötig

Diese super einfachen Methoden können jederzeit angewandt werden, sie sind so einfach, dass Sie zu Beginn nicht glauben werden, dass diese Tricks wirklich Stress reduzieren können. Der Schlüssel zu erfolgreichen Stressreduktiosmethoden liegt in der einfachen Anwendbarkeit, da Stresssituationen unsere Toleranz gegenüber zusätzlichem Aufwand deutlich herabsetzen. Sind wir gestresst, wollen wir nicht die Yogamatte ausrollen und mit unseren Übungen beginnen – wir wollen jetzt und sofort Abhilfe gegen unseren Stress. Und genau das ist mit diesen kleinen Übungen kein Problem

#1 – Atemtechniken

Meditation statt Stressball
Mönch bei der Morgenmeditation

In der fernöstlichen Literatur wird unser Atem immer wieder als Lebensader beschrieben, als Lebensfluss sogar. Durch den konstanten Fluss von Luft in und aus unseren Lungen bleiben wir am Leben, unsere Zellen werden mit Sauerstoff versorgt und metabolische Prozesse in Gang gesetzt. Schon kleine Änderungen in der Art und Weise wie wir atmen können große Veränderungen auslösen. Unsere Atmung ist direkt mit dem Zentralen Nervensystem verknüpft, sind wir gestresst, neigen wir zu einer sehr flachen und schnellen Atmung. Der Ursprung dieser Reaktion ist in unserer Anfangszeit als Höhlenmensch zu suchen: Haben wir den Tiger gesehen, löst das eine Stressreaktion in uns aus. Der Puls beschleunigt sich und die Atmung wird flach und schnell. Unser Körper bereitet sich auf de bekannte Fight or Flight Situation vor. Leider bringt uns das in der modernen Welt herzlich wenig, unser Boss oder das Finanzamt wären wenig beeindruckt von unserer Fähigkeit davonzulaufen.

Wir können unsere Atmung bewusst dazu nutzen um Stress zu reduzieren. Schon ein paar tiefe Atemzüge genügen um den Puls zu senken und Stress zu lindern. Machen Sie den Selbstversuch: Lehnen Sie sich im Stuhl zurück und atmen sie 10x tief ein und aus. Achten Sie dabei in den Bauch hinein zu atmen. Nach jedem Atemzug halten sie den Atem für zwei Sekunden an, erst dann atmen sie wieder aus. Sie werden sehen, dass schon nach diesen zehn Atemzügen etwas Stress von ihnen abfällt.

#2 – Blick in den Himmel

Ein Blick in den Himmel entspannt
Sternenhimmmel

Oft fühlen wir uns von den alltäglichen Dingen überfordert: Rechnungen, zwischenmenschliches oder die Probleme der Kinder halten viele Menschen Nachts wach. Hierfür habe Ich ein ganz einfache Übung entdeckt: Sterne gucken! Anstatt sich vor dem Schlafen gehen immer zu zu sorgen, gehen Sie nach draußen und werfen Sie einen Blick in den Himmel. Machen Sie sich bewusst wie klein uns unbedeutend unser Planet Erde und die Geschehnisse auf ihm eigentlich sind. Im Vergleich zu dem was dort draußen noch alles existiert sind wir nur ein winzig kleiner Fleck auf der Karte. Der Vergleich mit etwas unendlich größerem relativiert oft recht schnell die eigenen Probleme die zuvor noch überwältigend erschienen. Diese Übung funktioniert an sternklaren Nächten besonders gut.

#3 – Dankbarkeit üben

In einem Anfall von Stress ist es leicht den Blick für die wirklich wichtigen und essentiellen Dinge im Leben zu verlieren. Alltägliche Dinge sind für uns so selbstverständlich, dass wir uns an ihrer Existenz schon gar nicht mehr erfreuen können. Statt den Nachbarn um sein neues Auto oder den Kollegen um die Beförderung zu beneiden, üben sie sich zur Abwechslung mal in Dankbarkeit.

Dankbarkeit reduziert Anspannung
Dankbarkeit

Dabei muss es sich nicht um große Dinge wie das Haus oder den letzten Urlaub handeln, gerade die Dankbarkeit für die kleinen Dinge haben wir verlernt. Das fließende Wasser, unsere eigene Gesundheit, die Liebe eines anderen Menschen oder so etwas banales wie die frische Luft die zum Fenster hineinströmt. Suchen sie sich für diese Übung drei Dinge aus, für die Sie dankbar sind, ganz egal wie klein und selbstverständlich diese Dinge für Sie sein mögen. Konzentrieren Sie sich jetzt je eine Minute auf jedes einzelne Ding für das Sie Dankbarkeit empfinden. Schließen Sie dabei die Augen und wiederholen innerlich wie dankbar sie für etwas sind und warum.

Durch diese Übung wird der Fokus von der eigenen Person auf etwas anderes, nahezu unbedeutendes gelenkt und wir spüren, dass sich in unserer kleinen Welt nicht immer alles um uns drehen muss.